Verwarngelder sorgen für Diskussionen

Die großen Hinweisschilder auf dem Rewe-Parkplatz sind gut sichtbar an Laternenpfosten angebracht. Foto: Archiv

Bei Rewe und Penny kann Parken ohne Parkscheibe teuer werden

(JP) Immer öfter beschweren sich Kunden über die konsequente Erfassung von Falschparkern bei Rewe und Penny – und die damit verbundenen Strafen. Die Supermarktketten erkären nun die Gründe dafür.

Seit Sommer hängen auf dem Parkplatz von Rewe-Freidank an der Steeler Straße deutlich sichtbare Schilder, die auf den Gebrauch von Parkscheiben hinweisen, wenn der Parkplatz während des Einkaufs genutzt wird. Fehlen die Parkscheiben, wird es schnell teuer.

Ein externer Dienstleister treibt Verwarngelder ab 25 Euro ein. Gleiches gilt für die Rotthauser Penny-Filiale. Bei vielen Kunden kommt das nicht gut an. Teilweise wird von „Abzocke“ gesprochen. Rewe hat sich nun in einer Stellungnahme geäußert:

„Die Kritik bezüglich der Parkraumüberwachung können wir aus Kundensicht durchaus verstehen, denn Rewe bietet den Kunden grundsätzlich frei zugängliche Parkflächen für den Einkauf an. Dieser Service wird allerdings an einigen wenigen exponierten Standorten in Städten von Fremd- und Dauerparkern ausgenutzt. An solchen Standorten gibt es folglich massive und andauernde Probleme mit Dauerparkern. Als Gegenmaßnahme wird an denjenigen Standorten eine Parkplatzregelung eingeführt, auf die an den jeweiligen Standorten ausreichend hingewiesen wird.“

Liegt jedoch ein Kassenbelegt aus der Parkzeit vor, kann dieser beim externen Dienstleister vorgelegt werden. Das Verwarngeld entfällt dann.