„Streicheleinheiten“ im Briefkasten

Mit Postkarten gemeinsam gegen die Einsamkeit: Admir Bulic (AWO), Miora Boboc (Diakonie), Gudrun Wischnewski (AWO),Uwe Gerwin (Stadt Gelsenkirchen), Pfarrerin Kirsten Sowa, Heike Lorenz (Diakonie) und Ciria Nalbadidaci (AWO). Foto: Günter Iwannek

„Interkulturelle Nachbarschaft“: Diakonie und AWo spenden Trost mit gebastelten Postkarten

(GI) Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich während der Corona-Pandemie einsam und alleine gelassen. Deshalb stießen die AWO und die Diakonie das Projekt „Interkulturelle Nachbarschaft“ an und verteilten 300 selbstgebastelte Postkarten.

Hinter der Idee „Interkulturelle Nachbarschaft“ – kurz INNA, steckt der simple Gedanke, dem einsamen Nachbarn per Karte oder Brief einfach zu sagen: „Wir denken an Dich!“

300 Karten – das Papier war noch von Bastelaktionen übrig, wurden von Mitarbeitern der AWO, der Diakonie und von vielen Freiwilligen liebevoll gemalt, gestaltet und mit den passenden Worten versehen. Natürlich immer mit der besagten Botschaft an die noch unbekannten Empfängern. Das sozial arbeitende Tandem Admir Bulic (AWO) und Heike Lorenz (Diakonie) engagiert sich seit Jahren gemeinsam für ein gelungenes Zusammenleben. Beide betonen, sie wprden sich freuen, wenn möglichst viele Menschen in Gelsenkirchen und in Rotthausen diese Aktion unterstützen.

Die Verteilung der ersten Karten übernahm das Team um Pfarrerin Kirsten Sowa von der Evangelischen Emmaus Kirchengemeinde. Viele der Karten sind schon verteilt und eingetroffen. Es zieren Schmetterlinge, Hufeisen, Marienkäfer oder Kleeblätter die Vorderseite. Dazu Blumengrüße, die allen Hoffnung machen. Auf der Rückseite sind warme Worte, Sprüche, Gedichte oder Wünsche zu lesen.
Es gab eine große Dankbarkeit, so Kirsten Sowa. „Im Moment braucht wohl jeder kleine Streicheleinheiten“.Die Aktion soll auch in Zukunft fortgeführt werden.