Sie haben mir den Druck genommen

Jobling – Azubi – Pflegekraft: Michaela Rychnovska (links) hat in der Ausbildung Fuß gefasst. Unterstützt wurde sie durch die APD-Ausbildungsleiterin Mareike Finger und Prokurist Björn Schulte.

Freundlich, entspannt, interessiert: APD-Auszubildende erinnert sich gern an ihr Vorstellungsgespräch

2017 kam Michaela Rychnovska zur APD, um das Unternehmen und das Berufsfeld Pflege im Rahmen der Initiative „Joblinge“ näher kennenzulernen. Mit den „Joblingen“ verbindet die APD eine gute Partnerschaft im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit. Die bundesweit aktive Initiative hilft jungen Frauen und Männern dabei, trotz schwieriger Startbedingungen in einem Ausbildungsberuf Fuß zu fassen – auch und gerade im Ruhrgebiet.

Was Michaela bei ihrem Besuch erlebte, gefiel ihr, und sie bewarb sich um einen Ausbildungsplatz in der Altenpflege, den der private ambulante Gesundheits- und Pflegedienst ihr gern zur Verfügung stellte. Drei Jahre sind seitdem ins Land gegangen, und Michaela bereitet sich auf ihre Prüfung vor. Wenn alles gut geht – und daran besteht kein Zweifel, wird Michaela bei der APD einen festen Arbeitsplatz finden und schon bald in der ambulanten Pflege tätig sein. Kürzlich hat Michaela aufgeschrieben, wie sie sich gefühlt hat, als sie beim Bewerbungsgespräch Pflegedienstleiter Björn Schulte und der Ausbildungsleiterin Mareike Finger gegenüber saß. Ihre Erinnerungen an diesen Tag haben beide sehr berührt. Deshalb haben sie sich mit Michaelas Erlaubnis entschlossen, sie an dieser Stelle zu teilen:

▶️ „Das Gespräch hat sich für mich gar nicht wie ein typisches Vorstellungsgespräch angefühlt, da Herr Schulte und Frau Finger nicht wie andere ,Vorgesetzte‘ am Schreibtisch saßen, sondern zusammen mit mir an einem kleinen Tisch Platz genommen haben. Das hat mir den Druck eines Vorstellungsgesprächs genommen, und ich fühlte mich wohler.“

▶️ „Deutsch ist nicht meine Muttersprache, und zum Zeitpunkt meiner Anstellung hatte ich über längere Zeit nicht in Deutschland gelebt. Aufgrund der Sprache fiel es mir zwischendurch schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen. Das machte mich nervös und stresste mich, doch Frau Finger und Herr Schulte gaben mir jegliche Zeit, um meine Gedanken zu sortieren und zu formulieren. Sie haben nicht aufgrund meiner damaligen Sprachkenntnisse über mich geurteilt.“

▶️ „Die Atmosphäre habe ich als freundlich und entspannt empfunden. Frau Finger und Herr Schulte haben die Initiative ergriffen und das Eis gebrochen. Sie waren sehr interessiert an meiner Person, fragten nach meinen Hobbys, Interessen und Lebenseinstellungen. Das war viel mehr als das übliche Abhaken von Stammblatt-Fragen wie Schulabschluss, wie ich zu dem Berufswunsch gelangt bin oder wo ich Deutsch gelernt haben.“

▶️ „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich nicht nur – wie bei anderen Betrieben – zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, um eine Quote zu erfüllen. Die APD macht keine falschen Hoffnungen.“

Pflege schafft Zukunft.
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