Querbeet durch Sonne und Regen

Die Servants lockten erwartungsgemäß die meisten Besucher an. Foto: Georg Gerecht

Nur ein Abbruch beim zehntägigen Festival im Metropolengarten auf Dahlbusch – 2022 wieder vor den Ferien

(win) So richtig Glück mit dem Wetter hatte das Kulturfestival Querbeet Ende August nicht. Dennoch musste nur ein Auftritt im Metropolengarten auf Dahlbusch abgebrochen werden.

Wie etabliert der Streifzug durch diverse Kunstrichtungen mittlerweile ist, belegt schon das Erscheinen von Oberbürgermeisterin Karin Welge, die das Festival persönlich eröffnete. Besucher wie Künstler waren froh über die Abwechslung. So freute sich Meinhard Siegel über „den ersten Auftritt vor Publikum seit einem Jahr“.

Nach vollem Haus bei den Servants am Samstag, zogen am Sonntag Wolken auf, die den abendlichen Auftritt von NoMess verhinderten. Es sollte die einzige Absage bleiben. Zum Finale eine Woche darauf zogen zwar wieder dunkle Wolken auf, doch spielte Norbert Labatzki seine Revue bis zum Ende weiter, während die Besucher Schutz unter den Pavillons fanden.

Entsprechend zufriedenstellend fiel die Bilanz von Organisator Helmut Warnke aus: „Den Leuten, die da waren, hat es gut gefallen. Und mittlerweile haben wir auch schon ein kleines Stammpublikum, das jeden Abend kommt.“

Dieser sah als einen musikalischen Höhepunkt den Auftritt des Schroer-Bektas-Nebel-Trios, auf literarischer Seite ist die Lesung von John van Düffel hervorzuheben. Es kam eben nicht nur die Musik gut an. Auch der Yoga-Workshop soll nach erfolgreicher Premiere wiederholt werden.
Helmut Warnke hat also schon die fünfte Auflage im Kopf. Nach Möglichkeit wird es im kommenden Jahr dann wieder vor den Sommer­ferien querbeet durch die Kultur gehen.
Vorteil: Abends ist es wärmer und länger hell.