Quartier gedenkt der Verstorbenen

Mit Kranzniederlegungen erinnerte die GFW an die Opfer der Grubenunglücke auf Dahlbusch

Das Denkmal auf dem Rotthauer Friedhof erinnert an die 78 verstorbenen Kumpel, die bei dem Grubenunglück von 1950 ums Leben kamen.

(GG) Auch auf dem Rotthauser Friedhof waren an Allerheiligen zahlreiche Gräber zum Gedenken an die Verstorbenen geschmückt. An den Denkmälern der drei Grübenunglücke auf Zeche Dahlbusch legte die Gesellschaft für Wohnungsbau (GFW) Kränze nieder.

Grubenunglücke auf Dahlbusch forderten immer zahlreiche Tote. 1943 wurden 38, 1950 sogar 78 und 1955 noch einmal 42 tote Bergleute gezählt. An den drei Grabstätten sind in der Vergangenheit unterschiedliche Denkmäler errichtet worden, die nun allesamt unter Denkmalschutz stehen. Eine Kranzniederlegung an jedem Denkmal, als Zeichen der Verbundenheit mit den Toten, ist seit Jahren selbstverständlich. War es früher die Dahlbusch AG, so wahrt jetzt die GFW an Allerheiligen diese Tradition.

In den überwiegend katholisch geprägten Bundesländern ist Allerheiligen ein gesetzlicher, stiller Feiertag. Der Besuch von Gräbern verstorbener Menschen und das Ausschmücken mit Grablichtern, eigentlich an Allerseelen gedacht, wird meist am 1. November, dem Feiertag, durchgeführt. Ein Rundgang am Abend zeigte ein Lichtermeer auf den Gräbern.