Petzke formuliert Aufstieg als Ziel

Der SSV/FCA-Trainer traut seinem Team die Meisterschaft zu

SSV/FCA-Trainer Roger Petzke blickt auf eine starke Saison seiner Mannschaft zurück. Foto: SSV/FCA Rotthausen

(JP) Durch die Corona-Pause in der Kreisliga A verpasste der SSV/FCA Rotthausen um Trainer Roger Petzke den Aufstieg in die Bezirksliga. Dieser soll nun in der neuen Saison gelingen.

15 Siege, zwei Niederlagen, 2,65 Punkte im Durchschnitt. Nach 17 absolvierten Spieltagen bestätigen die Zahlen dem SSV/FCA Rotthausen eine eigentlich gelungene Saison. Doch die Rotthauser liegen im Schnitt nur 0,9 Punkte hinter dem SV Hessler 06 auf Rang zwei. Dadurch platzt der Traum von der Bezirksliga. Im Gespräch mit der Rotthauser Post blickt Trainer Roger Petzke zurück.

 

Roger Petzke über…

… die Zwangspause durch Corona:
Glücklicherweise war niemand aus meinem Bekanntenkreis von Corona betroffen. Aktuell meinen viele Menschen, wir hätten es hinter uns. Es ist leichtfertig, so mit der Situation umzugehen. Die freien Spieltage konnte ich derweil anders genutzt. Wir haben beispielsweise gestrichen oder die Terrasse auf Vordermann gebracht. Meiner Frau ist einiges eingefallen (lacht).

… die abgebrochene Saison und den verpassten Aufstieg:
Wie jeder andere bin ich natürlich traurig, dass wir aufgrund der Umstände nicht aufgesteigen konnten. Jetzt haben wir die Saison auf dem zweiten Platz beendet. Man kann sich die Frage stellen, ob man den Aufsteiger nicht mit einer anderen Lösung hätte ermitteln können.

… die Ziele für die kommende Saison:
Wenn ich nach so einer Saison den fünften Platz als Ziel ausgeben würde, wäre ich ein schlechter Trainer. Wenn alles normal läuft, möchten wir Meister werden. Das traue ich meiner Mannschaft zu. Wir haben uns so verstärkt, dass wir die Abgänge verkraften. Da auch Verletzte zurückkehren, habe ich einen Kader mit 20 Spielern zur Verfügung. Da die neue Saison wohl im September beginnt, werden wir rund sieben Wochen vorher mit der intensiven Vorbereitung starten.