Neues Gesicht für Gesundheitsprojekt

Klaus Koschei hat mit „Rotthausen – gesund und munter“ viel vor. Er geht seine neue Aufgabe motivert an. Foto: Arne Pöhnert

Klaus Koschei übernimmt die Projektkoordination und will Gesundheits- und Bewegungsangebote bündeln

Seit Januar koordiniert Klaus Koschei, Mitarbeiter der AWO Gelsenkirchen/Bottrop, die Geschicke des Gesundheitsprojektes „Rotthausen – gesund und munter“. Die AWO und das Referat Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen möchte so Gesundheits- und Bewegungsangebote von Schulen, Vereinen und anderen Organisationen vorstellen, sammeln und für alle zugänglich machen.

Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Gesundheit im Stadtteil. Daran arbeiten bereits die Arbeitsgruppen „Bewegung“ (Bewegung im Stadtteil), „Jugendliche“ (Freizeitgestaltung für Jugendliche), „Umwelt und Gesundheit“ (Planungsbeteiligung von Kindern und Erwachsenen) sowie „Langzeitarbeitslose und Gesundheit“ (Integration und Ernährung) von Langzeitarbeitslosen.

Ziel ist es, dass Einrichtungen und Vereine die durch die Arbeitsgruppen entstandenen Angebote nach Projektende selbstständig weiterführen. Das Projekt läuft bis 2023. Klaus Koschei regte den Bereich „Langzeitarbeitslose und Gesundheit“ an. „Im Rahmen meiner Recherchen und in Gesprächen mit handelnden Personen aus Rotthausen, stellte sich heraus, dass es hier noch einen großen Bedarf gibt. Gleichzeitig gibt es Institution, die sehr an einer gemeinsamen Arbeit zu diesem Thema interessiert sind“, resümiert Koschei nach seinen ersten Monaten als Projektkoordinator. Außerdem lädt er dazu ein, Ideen für weitere Arbeitsgruppen zu äußern.

Theresa Weddeling, Projektleiterin der Stadt Gelsenkirchen, möchte viele Akteure möglich zum Mitmachen gewinnen. „Wir möchten insbesondere Vereine, die sportliche Aktivitäten anbieten, für die Arbeitsgemeinschaft ‚Bewegung‘ gewinnen. Ziel ist es, einen gemeinsamen Tag mit dem Motto ‚Rotthausen bewegt sich‘ zu organisieren und gemeinsam durchzuführen“, ergänzt Maren Berendonck, die das Projekt als Gesundheitsförderin der Stadt Gelsenkirchen unterstützen wird.

Die Zusammenarbeit soll den Rotthauserinnen und Rotthausern und den Vereinen nutzen. Diese können sich und ihre Angebote vorstellen, Mitglieder werben und neue Trainer gewinnen. Termine zur weiteren Planung werden beizeiten bekannt gegeben.

Koschei freut sich auf die neuen Aufgaben: „Obwohl ich Rotthausen und die Menschen vor Ort schon zuvor gut kannte, habe ich nochmal viele neue Aspekte kennengelernt. Das Engagement der hier lebenden und arbeitenden Menschen ist großartig. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im Rahmen von ‚Rotthausen – gesund und munter‘“, betont er. Die Projektarbeit und die Arbeitsgruppen laufen mit neuem Schwung weiter. Koschei unterstützt dabei die Arbeitsgruppen und motiviert Schulen, Vereine und Privatleute aus dem Stadtteil zur Zusammenarbeit.

Interessierte können unter der Rufnummer 0163/3599098 bei Klaus Koschei melden.