Literatur aus Nah und Fern

Metropolengarten veranstaltet vom 10. bis 18. Juli OpenAir-Festival mit Lesungen und Musik – Eintritt frei

(win) Premiere im Metropolengarten am Dahlbusch: Vom 10. Juli bis 18. Juli 2021 gibt es unter dem Thema „Nah und Fern“ erstmals ein Literaturfestival in Rotthausen.

Margit Kruse aus Gelsenkirchen mit ihrem Krimi „Bergmanns Erbe“. Foto: Warnke

In Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt hat Veranstaltungsleiter Helmut Warnke Literaten aus Nah und Fern eingeladen, aus ihren Büchern zu lesen. Begleitet werden die Lesungen von kurzen Musikeinlagen.

„Nah“ heißt es am Donnerstag, 10. Juli, ab 16 Uhr. Die Vortragenden kommen aus der Region. Um 16 Uhr liest der Musiker und Autor Jörg Lehwald aus seinen Büchern „Kleine, köstliche Katastrophen“ und „In Liebe, Lust und Leid“. Musikalische Einlagen liefert Geiger David Sarazhynski, langjähriger Schüler in der städtischen Musikschule und Preisträger bei „Jugend musiziert“. Margit Kruse aus Gelsenkirchen liest aus ihrem Kriminalroman „Bergmanns Erbe“, Elke Schleich aus Westerholt aus ihrem Buch „Wir haben alles hingekriegt – Die Geschichte von Gerti und Leni“. Der Bandleader Meinhard Siegel, mittlerweile wohnhaft in Rotthausen, wird auf seinem E-Piano kleine Jazzimprovisationen zu Gehör bringen.

Demokratieprojekt dankt der „zweiten Mutter Deutschland“

Lyrikerin Sanaz Zaresani trägt Gedichte vor. Foto: Warnke

„Fern“ ist das Thema am Samstag, 17. Juli, ab 16 Uhr. Die im Iran geborene Lyrikerin Sanaz Zaresani liest, sowohl auf Farsi als auch auf Deutsch, aus ihrem Gedichtband „Silhouette“. Anschließend wird der deutsch-syrische Autor und Lyriker Sul Taufiq aus Aachen aus seinen Büchern lesen. Musikalisch umrahmt wird die Doppellesung von der Cellistin Imola Gombos aus Eitorf/Sieg.

Abschließend gibt es eine Lesung aus dem literarischen Demokratieprojekt nid (Neu in Deutschland) aus Bochum. Ein Leitsatz von Nid ist: „Unserer zweiten Mutter Deutschland haben wir viel zu verdanken, aber auch viel zu geben. Das versprechen wir Ihnen.“ Für den musikalischen Teil zuständig ist hier der Sazmusiker Rawend Ali, der seit einigen Monaten in Gelsenkirchen zuhause ist. Damit schließt sich der Kreis aus Nah und Fern nach den ersten beiden der insgesamt drei Veranstaltungstage n bei freiem Eintritt. Am letzten Tag ist die Bühne dann offen für jeden. An allen Veranstaltungstagen gelten die aktuellen Coronaregeln.

Metropolengarten auf Dahlbusch e.V., Steeler Str. 61, 45884 Gelsenkirchen
www.metropolengarten.de


Jeder kann sein Lieblingsbuch vorstellen – Jetzt für „Open Stage“ anmelden!

Mit einer Besonderheit endet das Literaturfestival am Sonntag, 18. Juli. Dann beginnt um 16 Uhr die Open Stage Literatur.

Die Bühne ist an diesem Tag offen für alle, die ihr Lieblingsbuch vorstellen möchten. Dabei ist es egal, ob es selbstgeschrieben oder ein fremder Text ist. Für jede Präsentation stehen etwa 15 Minuten zur Verfügung. Zugesagt haben bisher u.a. Bürgermeisterin Martina Rudowitz, Autor und Songwriter Stephan Belka, Schauspieler Willi Thomczyk und der ehemalige Schalker Eurofighter Yves Eigenrauch, hinter dessen Besuch allerdings noch ein kleines Fragezeichen steht.

Um Voranmeldung bittet Organisator Helmut Warnke entweder per Email an
helmutwarnke@arcor.de
oder telefonisch unter 0157 – 76 32 74 69.

Das Literaturfestival ist eine Veranstaltung des Vereins Metropolengarten am Dahlbusch in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt. Unterstützt wird das Festival von Sparkasse, Stadtmarketing und Stadterneuerung Gelsenkirchen.