Kultur in den Kleingärten am Rande der Straßenbahnlinie 302

KGV Gelsenkirchen-Süd am 5. September Gastgeber an der Mechtenbergstraße

(win) Die Linie 302 gilt als die ultimative, weil längste Straßenbahnlinie des Ruhrgebiets. Sie bildet den Rahmen für ein Kulturprojekt der besonderen Art.

Die 302 dient dazu, die Verbindung von Stadt und Natur herzustellen. Das Projekt des Bochumer Vereins ProKulturgut.Net nennt sich „Mit der Straßenbahn in’ Garten fahr’n – Kultur geht überall”. Seit Juli werden an fünf Sonntagen in fünf Bochumer und Gelsenkirchener Kleingärten kulturelle Feste veranstaltet. Kunstschaffende erhalten eine Plattform, ihre Werke vorzustellen.

Fünf Stationen wurden erwählt mit Beginn in Langendreer und Ende am 19. September in Buer. Auch Wattenscheid und Ückendorf sind bereits Geschichte. Fehlt noch Rotthausen. Am Samstag, 5. September, gastiert das Projekt im KGV Gelsenkirchen-Süd am Ende der Mechtenbergstraße.

Die angegebene Haltestelle Rheinelebestraße können sich Rotthauser natürlich sparen, erreichen sie ihren nördlichsten Zipfel doch in der Regel aus anderen Richtungen. Zwischen 12 und 18 Uhr wird ihnen dort kostenlos Programm geboten. Vor Ort werden Ahang Nakhaei, Claudia Lüke und Helmut Warnke Beispiele ihrer freien Kunst präsentieren, für den musikalischen Part ist Multi-Instrumentalist Michael Völkel zuständig.