Kultur auf dem Ernst-Käsemann-Platz stieß leider nur auf geringe Resonanz

Auf dem Ernst-Käsemann-Platz verfolgten die Gäste stehend wie sitzend, in Liegestühlen und auch auf dem Boden, die hochklassigen Darbietungen auf der Bühne. Foto: Frank Winter

(win) Die Musikschaffenden hätten sicherlich ein größeres Publikum verdient gehabt.

Ob Linus Friedmann an der Gitarre, das Duo Gerardo Gramajo und Irene Riveros mit Bratsche und Violine oder schließlich das Kammerorchester „Ensemble Ruhr“, begleitet von Tabea Fernbacher, die die Texte ihres Poetry-Slam-Kollegen Jason Bartsch vortrug. Der hatte gemeinsam mit dem Kammerorchester das Projekt „Äcker des Ruhrgebiets“ zum Ende des Steinkohlebergbaus erschaffen.

So sehr dieses Thema auch mit Rotthausen verbunden ist, so wenig Menschen lauschten diesem und der klassischen Musik leider am ersten September-Samstag auf dem Ernst-Käsemann-Platz. Es war halt ein Experiment. Und es wird nicht das letzte des Projekts „Neighboring Satellites“ bleiben.