Konstruktive Zusammenarbeit gewünscht

Die beiden Baumdiagramme zeigen, wie sich die Stimmen auf die Ratskandidaten der Wahlkreise Rotthausen-Ost und Rotthausen-West verteilen. Die SPD geht als stärkste Partei hervor, gefolgt von der CDU und der AfD.

Nach den Wahlen streben Bürgerverein und Netzwerk einen engen und fairen Austausch mit der Politik an

(JP) Nach den Kommunalwahlen setzt sich die Gelsenkirchener Lokalpolitik neu zusammen. Der Bürgerverein und das Rotthauser Netzwerk formulieren ihre Wünsche, wie sie sich die Zusammenarbeit mit der Politik im Rahmen ihrer Arbeit vorstellen.

Für die Arbeit der aktiven Bürger ist ein reger und unkomplizierter Austausch mit den Lokalpolitikerinnen und -politikern enorm wichtig. Sie gehören zu den ersten Ansprechpartnern in Sachen Integration, Verkehr, Ordnung und Sauberkeit, Stadtteilerneuerung oder bei der Organisation von Veranstaltungen.

„Wir möchten von Karin Welge sowie von den anderen politischen Vertreterinnen und Vertretern wahrgenommen und fair behandelt werden, sodass keine Bevorzugung oder Benachteiligung bestimmter Gruppen entsteht“, sagt Georg Gerecht, Vorsitzender des Bürgervereins. Klaus Koschei, erster Vorsitzender des Rotthauser Netzwerks ergänzt: „Wir wünschen uns, dass sich die Politikerinnen und Politiker öfter vor Ort und näher an den Bürgerinnen und Bürgern zeigen. Viele haben sich in der letzten Zeit von ihrer Basis, der Wählerschaft, entfernt. Ein politisches ‚weiter so‘ darf es nicht geben.“ Deshalb schlägt das Netzwerk eine Agenda mit der Politik vor, „um gemeinsame Ziele zu finden und an ihnen zu arbeiten“. Schließlich bieten Bürgerverein und Netzwerk die Plattformen für einen intensiven Austausch.