Kolpinghaus soll im März bezugsfertig sein

Der Eingangsbereich des Kolpinghauses ist kaum wiederzuerkennen. Wo sich vor einigen Jahren noch ein lebendiges Restaurant befand, entstehen helle Büroräume für Stadt, IAG, Netzwerk und Co. Foto: JP

Umbauarbeiten im neuen Quartierbüro schreiten schnell voran

(JP) Im Juli 2020 stellten die Stadt Gelsenkirchen und das Jobcenter/IAG ihre Pläne vor, in den Räumen des Kolpinghauses ein gemeinschaftliches Quartiersbüro aufzubauen. Die Arbeiten sollen Ende Februar beendet sein, ein Eröffnungstermin steht aber noch nicht fest.

Von außen betrachtet hat sich das Kolpinghaus auf den ersten Blick kaum verändert. Handwerker setzten lediglich eine neue Haustür ein. Für einen barrierefreien Zugang wurde zudem der Bürgersteig etwas angehoben. Im Inneren ist hingegen nichts mehr wie es war: Dort, wo sich seit 1956 die Gaststätte befand, leitet ein heller Eingansbereich in verschiedene Büroräume über. In diesem Bereich nimmt die IAG ihre Arbeit auf und berät in Sachen Arbeitssuche und Bildung. Die charakteristischen bunten Fenster des Restaurants wurden ebenfalls ausgetauscht. „Wir haben die Buntglasfenster eingelagert und überlegen uns eine sinnvolle Nutzung“, sagt Johannes Mertmann, der die Immobilie im Auftrag der Kolpingfamilie verwaltet.

Auch der ehemals kleine Saal beherbergt nun mehrere Büros und einen Besprechungsraum, in dem die Stadtteilerneuerung beheimatet sein wird. Derzeit sitzt sie im vorübergehend eingerichteten Stadtteilbüro im katholischen Pfarrhaus an der Richard-Wagner-Straße 1 und hilft bei Fragen rund um die Stadtteilerneuerung und die Sanierung der eigenen Immobilie. Das Rotthauser Netzwerk zieht im linken Flügel des Erdgeschosses ein.

Die neuen Mieter planen, das Kolpinghaus im März zu beziehen. „Einen konkreten Termin zur Eröffnung können wir aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht benennen“, sagt Sarah Loch, die die Stadtteilerneuerung in Rotthausen leitet.