Impfstart in Seniorenhaus und APD Demenz-WG

Bereit für den Impfstart: die APD Demenz-Wohngemeinschaft „Leben in Rotthausen“ und das städtische Alten- und Pflegeheim „SeniorenHaus Schonnebecker Straße“. Foto: APD

(SuSch/J.H.) Ab Mitte Januar werden betagte Bürgerinnen und Bürger in Rotthausen, die im städtischen „SeniorenHaus Schonnebecker Straße“ oder in der APD Demenz-WG „Leben in Rotthausen“ wohnen, gegen Corona geimpft.

Insgesamt bietet das städtische Altenheim Platz für 138 Pflegebedürftige. In der APD-WG sind 24 demenziell Veränderte zuhause. „Den genauen Impftermin geben wir auf Wunsch der Polizei im Vorfeld aus Sicherheitsgründen nicht bekannt, um einen Diebstahl des Impfstoffs oder Aktionen von Impfgegnern zu verhindern“, erklärt Jan Totzek, Pressesprecher der Stadt. Die Impfbereitschaft der Altenheimbewohner sei hoch, so die Stadt. In den seit 27. Dezember bereits mit dem Impfstoff versorgten städtischen Einrichtungen lag sie bei 80 Prozent. Von den dortigen Mitarbeitenden ließ sich jeder zweite impfen. „Das liegt aber auch daran, dass sie im Schichtdienst arbeiten und manche nicht extra für die Impfung reinkommen, sondern das Angebot der Impfzentren nutzen möchten“, so Jan Totzek.

Wie die APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH bekanntgab, haben 90 Prozent der Mieterinnen und Mieter der Demenz-WG persönlich oder über Angehörige oder Betreuungspersonen ihr Einverständnis gegeben. Bei den Pflege- und Betreuungskräften der APD stieg die Impfbereitschaft durch interne Aufklärungsmaßnahmen von 60 auf über 75 Prozent.

Die Impfungen werden von Hausärzten übernommen, die ohnehin Patienten im Altenheim oder der WG begleiten. Im Falle des SeniorenHauses an der Schonnebecker Straße ist dies die Praxis Dr. Zahn-Brünjes, bei der Demenz-WG „Leben in Rotthausen“ wird Dr. Tim Steffens aktiv werden. Insgesamt leben im Stadtteil Rotthausen 888 Menschen, die 80 Jahre oder älter sind.