Gute Pflege – gutes Benehmen

Die neuen APD-Knigge-Trainerinnen Silke Verlage (Leitung Hauswirtschaft), Christine Tschidatz (Leitung Soziale Betreuung Demenz-WG Rotthausen) und Mareike Finger (Leitung Ausbildung) mit der Business Knigge-Ausbilderin Nicole Biermann-Wehmeyer vom Bildungsinstitut Wirtschaft Bocholt (von links).

APD-Führungskräfte absolvieren Ausbildung zum Knigge-Trainer – Pflichtfach für alle Auszubildenden

In der Pflege begegnen sich Generationen, die von unterschiedlichen Wertevorstellungen geprägt sind. Die muss man kennen, wenn Pflege gelingen soll. In eigenen Knigge-Seminaren bereitet die APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH deshalb ihre Auszubildenden auf diese Begegnungen vor. Drei Führungskräfte der APD wurden gerade als Benimm-Trainerinnen geschult. Ihre Knigge-Seminare werden in Zukunft für alle APD-Auszubildenden verpflichtend sein. Auch Mitarbeiter-Trainings sind in Planung.

Sichere Umgangsformen, Höflichkeit und Respekt machen das Leben konfliktärmer. In der Pflege werden Fach- und Hilfskräfte mit gutem Benehmen als fachlich kompetenter wahrgenommen. Darüber hinaus prägt ein guter Umgang der Mitarbeitenden untereinander ebenso wie der Umgang mit den Patienten oder Mietern das Bild des Pflegeunternehmens in der Öffentlichkeit. Gutes Benehmen zeigt dem Gegenüber Wertschätzung und Achtung – eine Grundvoraussetzung für gute Pflegel.

Im Rahmen einer Inhouse-Schulung wurden jetzt die APD-Leitungskräfte Silke Verlage (Hauswirtschaft), Christine Tschidatz (Soziale Betreuung WG Rotthausen) und Mareike Finger (Ausbildung) zu zertifizierten Knigge-Trainerinnen ausgebildet. Geleitet wurde das Seminar von Nicole Biermann-Wehmeyer, Juristin und Compliance Officer am Bildungsinstitut Wirtschaft (BIW) in Bocholt.
Die Schulung widmete sich zentralen Themen des beruflichen Alltags, zum Beispiel:
– Vorstellung, Begrüßung und Anrede,
– Regeln im Umgang mit Chef und Kollegen,
– die richtige Verwendung von „Du“ und „Sie“,
– Bitte, Danke und Entschuldigung,
– richtiges Benehmen im Umgang mit Patienten, Mietern und Angehörigen,
– Anklopfen,
– Tischsitten,
– Körpersprache und Distanzzonen,
– Wechsel der Gesprächsthemen,
– Toilettenknigge,
-Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Zuspätkommen und Früher gehen,
-Tabuthemen vermeiden, die richtigen Themen finden,
-Gespräche gekonnt und angenehm beenden.

„Die Knigge-Seminare werden in Zukunft für jeden Auszubildenden der APD verpflichtend sein. Sie finden gleich zu Beginn der Ausbildung statt“, sagt APD-Ausbildungsleiterin Mareike Finger. Auch die Mitarbeitenden sollen zu einzelnen Benimm-Themen gezielt geschult werden, diese Aufgabe übernehmen Silke Verlage (Hauswirtschaft) und Christine Tschidatz (Soziale Betreuung).

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