GGW setzt auf mehr barrierearmen Wohnraum

Bei der Veranstaltung im GGW-Bau an der Schonnebecker Straße nahmen Martina Rudowitz, erste Bürgermeistern (links) und Oberbürgermeister Frank Baranowski viele lobende Worte entgegen.

Das kommunale Wohnungsunternehmen will seinen Bestand an alters- und behindertengerechten Wohnungen erweitern

(GI) Die GGW (Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft), das kommunale Wohnungsunternehmen der Stadt Gelsenkirchen, hat sich zum Ziel gesetzt, in möglichst vielen Stadtteilen von Gelsenkirchen barrierearme und seniorengerechte Wohnungen anbieten zu können.

An der Schonnebecker Straße 110/112 neben dem Städtischen Seniorenhaus in Rotthausen, ergänzen seit Anfang September 34 seniorengerechte Wohnungen den Bestand der GGW. Der in zwei Jahren errichtete, fünfgeschossige Baukörper mit aufgesetztem Staffelgeschoss verfügt auf einer Gesamtwohnfläche von 1.980 m² über modernen Wohnraum für Ein- und Zwei-Personenhaushalte.

GGW kooperiert mit dem Wichernhaus

Der Wohnraum wurde aufgrund der überwiegend in Anspruch genommenen, öffentlichen Wohnraumförderung zu attraktiven Mietkonditionen von anfänglich
5,05 €/m² angeboten. Besonders erfreulich: die von der GGW in der Schonnebecker Straße eingegangene Kooperation mit dem gemeinnützigen Wichernhaus. Insgesamt sechs Wohnungen im Gebäude wurden von der GGW an das Wichernhaus vermietet.

Dadurch ist es gelungen, an dem Standort neben der Barrierefreiheit ebenfalls ein zusätzliches Wohnungsangebot für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Mitte Dezember hatte die GGW alle Mieter in den großen Saal vom benachbarten SeniorenHaus eingeladen, um das Haus der Öffentlichkeit vorzustellen und andererseits die Gemeinschaft der Mieter zu fördern und zu festigen.
In Anwesenheit von OB Frank Baranowski, Mitgliedern des Betriebs-Ausschuss im Rat der Stadt Gelsenkirchen und Vertretern der GGW waren viele lobende Worte über den Neubau, der bereits vollständig vermietet ist, zu hören.