Gewürze Werner will eine neue Halle bauen

Von der abgebrannten Lagerhalle ist nur noch die Bodenplatte übrig. Auch sie muss wahrscheinlich entfernt werden. Foto: GG

Gutachter prüfen Brandruine auf Rückstände – Zwischenlagerung der Gewürze auf Dahlbusch-Gelände

(GG) „Es geht auf jeden Fall weiter!“ So lautet die deutliche Aussage von Helmut Schulte, Geschäftsführer der Werner & Co Gewürze GmbH, nachdem ein Großbrand Ende Februar eine Lagerhalle zerstört hatte.

Der Geschäftsführer schaut optimistisch in die Zukunft. Die Brandruine ist abgerissen und abtransportiert. Gutachter prüfen nun den Betonboden und die Fundamente. Wahrscheinlich müssen diese entfernt werden, da Brandrückstände in der Lebensmittelindustrie restlos beseitigt sein müssen. Löschmittelreste im Beton und Schäden durch einknickende Stahlträger spielen hier eine entscheidende Rolle. „Es wird eine neue Halle gebaut“, betont Schulte. Wann dies geschieht, lässt sich aufgrund der anhaltenden Corona-Krise noch nicht abschätzen. Die Zwischenlagerung und Verladung der Gewürze findet vorübergehend in einer 2.300 Quadratmeter großen Halle auf dem Dahlbusch-Gelände statt.

Die Auswirkungen der Corona-Situation sind für die Mitarbeiter ebenfalls problematisch: In den ersten Wochen nach dem Brand wurde noch rund um die Uhr gearbeitet, um die bestellte Ware ausliefern zu können. Nun muss die Firma über Kurzarbeit nachdenken. Zeitweise stellte der Betrieb Auszubildene frei, um Lernstoff auch ohne Berufsschule zu bearbeiten.

Für die positive Einstellung zur Entwicklung des Betriebes sorgt auch die Mitarbeit von Johanna Schulte, Tochter des Geschäftsführers. Sie ist für den Bereich Einkauf verantwortlich.