„gesund und munter“ plant vielfältiges Jugendangebot

Maren Berendonck von der Stadt Gelsenkirchen und Klaus Koschei von der AWO treiben die Arbeitsgruppen von „Rotthausen – gesund und munter“ weiter voran. Foto: Julian Preuß

Mithelfer gesucht: Gesundheitsprojekt setzt sich für neue Spielplätze, Sport- und Freizeitmöglichkeiten ein

In bislang vier Arbeitsgruppen engagieren sich Stadt, AWO, Vereine, Kitas und Schulen bei „Rotthausen – gesund und munter“ für einen gesunden Stadtteil. Projektleiterin Maren Berendonck und Projektkoordinator Klaus Koschei präsentieren die Zwischenbilanz für 2020. Mit guten Ergebnissen für Kinder und Jugendliche.

Bislang entstanden im Rahmen des Projektes vier Arbeitsgruppen, die unterschiedliche Themenbereiche und Zielgruppen innerhalb Rotthausens ansprechen sollen. Erstens: Jugendliche und Freizeit. Zweitens: Umwelt und Gesundheit. Drittens: Sport und Bewegung. Viertens: (Langzeit-)Arbeitslosigkeit und Gesundheit. Die ersten drei Arbeitsgruppen gelangten in den letzten Monaten zu konkreteren Plänen und Ideen. Lediglich die Arbeitsgruppe für (Langzeit-)Arbeitslosigkeit und Gesundheit konnte aufgrund der Corona-Folgen ihre Tätigkeit noch nicht aufnehmen.

Das Projektteam gewann unter anderem die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde als Partner. So finden sämtliche Treffen im Gemeindezentrum an der Schonnebecker Straße statt.

So wurde beispielsweise ein Wettbewerb unter Kindern und Jugendlichen durchgeführt, um ein Logo für das Gesamtprojekt zu entwerfen. Auf die Gewinner warten Preise vom Alma-Park in Ückendorf. „Ziel ist es, nicht über Jugendliche, sondern mit Jugendlichen zu sprechen“, sagt Klaus Koschei.

Um noch mehr Jugendliche für die Vorhaben zu begeistern, spricht das Projektteam nach den Herbstferien alle weiterführenden Schulen im Stadtsüden an und stellt seine Vorhaben vor.
Um herauszufinden, was die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil bewegt, entwickelte Maren Berendonck einen Fragebogen. Bei der Überarbeitung erhält sie Unterstützung von Dominik Minnebusch, Jugendleiter der DJK TuS Rotthausen.

In Quartiersentdeckerrundgängen konnten Kinder aus den Kitas des Stadtteils mit Fotoapparaten durch den Stadtteil ziehen und auf kindgerechte Art ihre Lieblings- aber auch Angstorte festhalten. Diese Rundgänge werden nun von einem Umweltpädagogen ausgewertet und in einem Bericht festgehalten, damit auch die Meinung der Kleinsten in das Projekt einfließen kann.

Um dies alles zu realisieren, sucht das Projektteam helfende Hände. Währenddessen arbeiten die anderen Arbeitsgruppen weiter, um in den kommenden Monaten ähnliche Resultate zu erzielen.