Engagierte Bürger planen nur „auf Sicht“

Ein Stadtteil, der gemeinsam feiert: Pandemie-bedingt fiel das Weihnachtliche Winterdorf auf dem Hof der Turmschule aus. Für 2021 laufen vorsichtige Planungen. Foto: Archiv

Corona-Regeln bremsen Bürgerverein und Rotthauser Netzwerk aus – Netzwerk wählt Vorstand

(JP) Die weiterhin angespannte Corona-Situation lässt beim Bürgerverein und Rotthauser Netzwerk nur vage Planungen zu. Der Bürgerverein hofft auf ein Sommerfest im zweiten Halbjahr. Das Netzwerk wählt einen neuen Vorstand und arbeitet an einer möglichen Umsetzung der Musiktage und des Winterdorfes.

Bereits im März fiel die Jahreshauptversammlung (JHV) des Rotthauser Netzwerks der Pandemie zum Opfer. „Diese möchten wir so schnell wie möglich nachholen“, sagt Klaus Koschei, erster Vorsitzender des Netzwerks. Ein Termin ist jedoch ebenso wenig festgelegt, wie ein Ort. Der Vorstand möchte im Rahmen der JHV ein „Wunschkonzert“ für die Mitglieder veranstalten. Diese können sich Themen oder Gäste aus der Verwaltung wünschen. So hofft das Netzwerk beispielsweise auf einen Besuch der neuen Oberbürgermeisterin Karin Welge (SPD). Gleichzeitig steht dann die reguläre Vorstandswahl an. Daher sucht der Verein interessierte Bürger und Mitglieder, die den Generationswechsel im Vorstand spätestens bis 2023 vollziehen.

Die groben Planungen für die Rotthauser Musiktage oder das Winterdorf auf dem Hof der Turmschule laufen bislang nur oberflächlich. Wie das Netzwerk hofft auch der Bürgerverein bei entsprechenden Lockerungen wieder sichtbarer wirken zu können.

Der Vorsitzende Georg Gerecht rechnet vor der zweiten Jahreshälfte nicht mit Besserung. Bis dahin möchte der Bürgerverein weiter in Form der Bürgersprechstunde und des Corona-Telefons für die Bürgerinnen und Bürger da sein. Er kümmert sich wie bisher um die Rotthauser Belange, wie beispielsweise den Schwarzbachumbau, Verkehrsprobleme oder den Anschluss an den Radschnellweg Ruhr (RS1). Dann soll die Mitgliederversammlung und nach Möglichkeit das Sommerfest stattfinden. Zu diesem Zeitpunkt könnten ebenfalls Ausflüge in Form von Tagesfahrten konkreter werden.

Bis zum Sommer setzt der Bürgerverein aber seine aktuelle Arbeit mit eingeschränkter Bürgersprechstunde fort. Im März ist eine Putzaktion in Kleingruppen nach dem Vorbild von „GEputzt“ angedacht.