Eine Straße mit nur einem Haus

Köllmannstraße musste Revierpark weichen

(win) Der Hördeweg in der Feldmark gibt noch den Blick frei auf die Geschichte einer weiteren Rotthauser Straße, die längst verschwunden ist und zudem postalisch kaum bekannt war.

Das einzige Haus an der Ecke zur ehemaligen Köllmannstraße steht auch heute noch: Hördeweg 94. Foto: Karlheinz Rabas

Die Rede ist von der Köllmannstraße. Die war einst eine nahezu unbebaute Verbindungsstraße und führte vom Hördeweg zur heutigen Feldmarkstraße.

Benannt nach dem langjährigen Pächter des alten Ritterguts Schwarzmühlen war dort nur ein Wohngebäude zu finden, das im Besitz der Zeche Zollverein war und von Bergmännern bewohnt wurde.

Bis in die 1970er Jahre hinein gab es zwischen Trabrennbahn und Fürstinnenstraße noch eine Haltestelle Köllmannstraße der Linie 17. Diese verschwand mit der Straße, die dem 1972 eröffneten Revierpark Nienhausen weichen musste. Heute ist die ehemalige Straße der südliche Eingang des Revierparks. Am südlichen Ende aber steht noch ein Gebäude, das einst an der Ecke Köllmannstraße stand – das Haus Hördeweg 94. An der dortigen Abzweigung begann einst die ehemalige Köllmannstraße.