Die ersten Fördergelder fließen ins Quartier

Regierungspräsidentin Dorothee Feller übergibt die Förderbescheide für fünf Gelsenkirchener Stadtteile in Münster an Stadtbaurat Christoph Heidenreich (von links). Foto: Stadt Gelsenkirchen

Rund 700.000 Euro stehen für Stadtteilmanagement und Modernisierungsberatung in Rotthausen bereit

(GG) Themen für die künftige Stadtteilentwicklung Rotthausen gibt es genug. Bisher fehlte aber das nötige Geld. Nun nahm Gelsenkirchens Stadtbaurat Christoph Heidenreich gleich fünf Förderbescheide entgegen. Der Stadtteil erhält rund 700.000 Euro.

Projekte in Gelsenkirchen-Buer, Hassel, Schalke, Ückendorf und Rotthausen profitieren von Fördergeldern in einer Gesamthöhe von 4,8 Millionen Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm. Davon investiert die Stadt 704.000 Euro in das Rotthauser Stadtteilmanagement und dortige Moderiniserungsberatung. Geplant ist eine behutsame Stadtteilerneuerung mit Öffentlichkeitsarbeit.

Unterstützung für Arbeit des Stadtteilbüros

Konkret unterstützt das Land NRW die Arbeit des neuen Stadtteilbüros in Rotthausen, das im ehemaligen Kolpinghaus geplant ist. Bereits seit April ist ein siebenköpfiges Team im Stadtteil tätig, das von der Stadt Gelsenkirchen koordiniert wird. Da die Renovierungsarbeiten im Kolpinghaus noch andauern, sucht die Stadt eine Bürolösung (die Rotthauser Post berichtete im Mai).

Das Team des Stadtteilbüros bietet für Hauseigentümer zudem energetische Sanierungsberatung an. Außerdem werden Anträge zum Haus- und Hofflächenprogramm bearbeitet. Beratende Tätigkeiten sind jedoch nicht die einzigen Aspekte, in die die Fördergelder fließen. Noch immer soll der Spielplatz an der Weindorfstraße neu gebaut werden. Zu den geförderten Projekten zählt zudem die Konzepterarbeitung für das Volkshaus und den Ernst-Käsemann-Platz sowie die Aufwertung der Eingangstore nach Rotthausen.