Altpfadfinder sammeln 1.350 Brillen für guten Zweck

Herbert Krisam, Brigitte Wehmöller, Bernd Gruttmann und Dieter Wehmöller (von links) haben 1.350 Brillen sortiert und aufgereiht.

Die Gesellschaft „Lunettes Sans Frontiere“ spendet die Brillen an bedürftige Menschen in Afrika, Asien und Südamerika

(ER) Säckeweise hatten sich Brillen in den vergangenen Monaten im QuartiersBüro auf der Karl-Meyer-Straße 23 angesammelt, die Rotthauser Bürgerinnen und Bürgern und einem Optiker gespendeten.

Die große Sortieraktion führten einige Mitglieder der „Altpfadfindergilde St. Georg Gelsenkirchen-Rotthausen (APG) durch. Sie trafen sich im Gemeindehaus der evangelischen Kirche an der Steeler Straße. Dort waren die notwenigen langen Tischreihen vorhanden, auf denen nach Durchsicht und Aussortierung 1.350 Brillen aufgereiht lagen.

Die Helfer verpackten sie einzeln in Papiertüten und anschließend in Kartons. Altpfadfinder Bernd Gruttmann und sein Sohn brachten sie anschließend mit dem Auto ins hessische Selingenstadt zu Claudia Siekmann von der „Brillenbank“ des VDAPG (Verband Deutscher Altpfadfindergilden.

QuartiersBüro nimmt weiter Brillen entgegen

Bei ihr treffen Brillenspenden aus ganz Deutschland ein. Von dort geht die Reise ins Elsass zur gemeinnützigen Gesellschaft L.S.F. (www.lunettes-sans-frontiere.org) in Hiersingue. Dort werden sie gereinigt, vermessen und ins Internet gestellt, um von kirchlichen Einrichtungen wie Missionsstationen und Krankenhäusern abgerufen zu werden, und dann bei bedürftigen Menschen in Afrika, Asien und Südamerika ankommen. Es können auch weiter gebrauchte, intakte und nicht mehr benötigte Brillen, allerdings ohne Etuis, im QuartiersBüro abgegeben werden.