Ärmelhoch – wir sind geimpft!

Wir lassen uns impfen! Auch für Christine Tschidatz, Teamleiterin Soziale Betreuung der WG Rotthausen, ist die Schutzimpfung selbstverständlich. Foto: APD

Demenz-WG „Leben in Rotthausen“ hat auch den zweiten Corona-Piks ohne Probleme gemeistert

Aufatmen in der Demenz-WG „Leben in Rotthausen“: Alle Mieterinnen und Mieter sowie die WG-Mitarbeitenden haben gerade ihre zweite Corona-Schutzimpfung erhalten. Versorgt wurden sie durch das mobile Impfteam von Hausarzt Dr. Tim Steffens.

Es ist vollbracht: Alle 15 Demenz-Wohngemeinschaften in Gelsenkirchen haben die Impfung gegen das Corona-Virus erfolgreich und sicher hinter sich gebracht. Insgesamt konnten die Hausärzte Dr. Tim Steffens, Dr. Brigitte Thielmann und Dr. Mirko Sandow bei insgesamt 113 Mieterinnen und Mietern sowie 160 APD-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die erste Impfung durchführen.

Start auf „Graf Bismarck“

Die erste Corona-Impfung fand am 8. Januar 2021 in der WG „Leben auf Graf Bismarck“ statt, gefolgt von Schaffrath, Rheinelbe, Sutum und Rotthausen. Anfang Februar startete die zweite Impfrunde in der WG Graf Bismarck, die am Freitag, 5. Februar in der WG Rotthausen zu Ende ging. Die Impfungen verliefen ohne Zwischenfälle, alle „Impflinge“ sind wohlauf.

Mobiles Impfteam kam ins Haus

Dass die Mieterinnen und Mieter der Demenz-WGen zusammen mit den beruflich Pflegenden und Betreuenden in der eigenen Häuslichkeit geimpft werden durften, ist in NRW keine Selbstverständlichkeit. „Wir sind der Stadt Gelsenkirchen sehr dankbar, dass unseren WGen die aufsuchende Impfung durch Hausärzte ermöglicht wurde“, sagt APD-Geschäftsführer Claudius Hasenau. In anderen Städten und Gemeinden von NRW müssen Mieterinnen und Mieter von Demenz-WGen einen Termin in den lokalen Impfzentren vereinbaren und sich dort auch impfen lassen. „Das ist unzumutbar“, so der APD-Chef.

Hasenau dankte den Teams der APD-WG-Häuser auf Graf Bismarck, am Rheinelbe-Park, in Schaffrath, Sutum und Rotthausen für ihren „großartigen Einsatz, der zum Teil auch am Wochenende stattfand.“ Alle Wohngemeinschaften wurden nacheinander geimpft. APD-Mitarbeitende begleiteten die Mieterinnen und Mieter behutsam und kompetent durch das Geschehen.
Dass sich 90 Prozent aller Beteiligten für eine Corona-Impfung entschieden haben, sei eine gute Nachricht, so Hasenau: „Diese Zahl bestätigt unsere Auffassung, dass es in Deutschland keinen Impfzwang geben darf – schon gar nicht auf eine einzelne Berufsgruppe bezogen, die in der Bewältigung der Pandemie die wohl wichtigste Rolle gespielt hat. Als Arbeitgeber ist es unsere Aufgabe, unsere Mitarbeitenden mit ihren Sorgen und Ängsten ernst zu nehmen, sie mit seriösen Informationen zum Thema Impfen zu versorgen und auf ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Solidarität zu vertrauen. Die enorme Impfbereitschaft in den Reihen der APD zeigt, dass wir mit dieser Haltung genau richtig liegen.“

Infos und Bewerbung: karriere.apd.de