Wir sind die neue Monatszeitung für das lebendige Quartier Rotthausen.

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Rotthauser Post –Nachrichten von nebenan.
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Glück gehabt!

Gleich 14 Gewinner dürfen sich über das Buch „Blutige Karten. Ein Fußballkrimi aus Gelsenkirchen“ von Markus Peick freuen!

Gewonnen haben: Sonja-Katharina Krüger, Gerhard Ehm, Christa Klubert, Christoph Thiele, Sabine Todzy, Bernadette Rumann-Bandt, Elisabeth Rumann, Reiner Krüger, Franz-Josef Haschke, Horst Schneider, Alfred Bandt, Dirk Wolf, Bozena Handke.

Die Bücher können gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises beim QuartiersBüro, Karl-Meyer-Straße 23, abgeholt werden.

Karten für den Circus gewinnen!

Der Circus Probst verlost zusammen mit der Rotthauser Post drei mal zwei Karten für eine Vorstellung des 23. Gelsenkirchener Weihnachtscircus!
Einsendeschluss: 30. November 2019

 

Hier könnt ihr die ganze Ausgabe schon vorab lesen! Und gewinnen!

Vermintes Gelände

Oder: Zensur findet nicht statt

Ein Kommentar von Susanne Schübel

Das Presseamt der Stadt Gelsenkirchen ist verpflichtet, die Medien mit Informationen über städtische Aktivitäten, Planungen und Vorhaben zu versorgen. Das klappte bisher gut und reibungslos. Wenn es jedoch um die Fortsetzung der Stadtteilentwicklung in Rotthausen geht, kann das Informationsrecht der Presse auch mal außer Kraft gesetzt werden.

Eine Anfrage der Rotthauser Post für ein Interview mit der Stadtplanerin Sarah Loch, die zum 1. Juli 2019 die Nachfolge des populären „Quartierskümmerers“ Andreas Beilein angetreten hat, entwickelte sich zum Lehrbeispiel für „Presseverhinderung“. Zunächst wurde die Anfrage über Wochen verzögert. Die Redaktion blieb hartnäckig. Auf Wunsch mailten wir unsere Fragen vorab und gaben die Zusage, das Interview vor Druck zur Freigabe der Zitate zu übermitteln. Das alles hielt Pressesprecher Oliver Schäfer nicht davon ab, vier von sieben Fragen kategorisch streichen zu wollen, insbesondere die nach Alter, Herkunft und Ausbildung der Interviewpartnerin. Diese Informationen erfragen zu müssen, lernt jeder Medienvolontär in den ersten Wochen seiner Ausbildung. Auch ein Foto sei nicht erwünscht – ein Unding für jedes Medium.

Der Hinweis, dass die Rotthauser nach der Hängepartie um die Neubesetzung der Beilein-Position ein berechtigtes Interesse daran hätten, wer genau sich ab sofort in welcher Form um den Stadtteil und die Fördermillionen kümmern werde, konnte Schäfer nicht umstimmen. Schon gar nicht wollte er die Stadtplanerin über Beweggründe für ihre Bewerbung und zu ihrer Einschätzung des Stadtteils befragen lassen - „zu ihrem Schutz“.

Angesichts dieser Zensur verzichtete die Rotthauser Post auf das Interview. Wenn es um Stadtentwicklung geht, scheint unser Quartier „vermintes Gelände“ zu sein.

 

Berichtigung - Rotthauser Post vom 9. Juli 2019

Barbara Kloubert steckte ihren Lebensgefährten Klaus Ellenbeck mit ihrer Leidenschaft für historisches Schreiben an. Zusammen planen sie weitere Veröffentlichungen.

Auf Seite 12 der Rotthauser Post vom 9. Juli 2019 heißt es über das Buch „Straßen in Gelsenkirchen“ von Barbara Kloubert und Klaus Ellenbeck (Bild): „Das Rotthauser Stadtteilarchiv, der Heimatbund und der bekannte Heimatforscher Karlheinz Rabas haben ebenfalls mitgewirkt.“ Diese Aussage ist falsch.
Die Autoren legen Wert auf die Feststellung, dass keiner der drei Genannten an dem Buch mitgewirkt hat.
Die Redaktion bedauert den Fehler.

 

Anstehende Veranstaltungen

  1. Es weihnachtet an der Turmschule

    23 November - 14:00 - 19:00
  2. Zeitreise zu den letzten Taubenvätern

    30 November - 19:00
  3. Weihnachtscircus verzaubert mit „Somnia“

    19.12. 2019 - 5.01. 2020